Website-Ladezeit verbessern: 10 Maßnahmen für bessere PageSpeed-Werte
Website-Ladezeit verbessern und PageSpeed optimieren: Bilder, Schriften, Plugins, Hosting und Core Web Vitals. 10 Maßnahmen, verständlich erklärt.
Eine langsame Website kostet Anfragen. Wer auf dem Handy sucht, wartet nicht lange. Und auch Google bewertet die Ladezeit: Die sogenannten Core Web Vitals fließen in das Ranking ein. Die gute Nachricht: Die meisten Websites lassen sich mit wenigen Maßnahmen deutlich beschleunigen.
Hier sind zehn Maßnahmen, sortiert nach Wirkung, und wie Sie den Erfolg messen.
So messen Sie die Ladezeit
- PageSpeed Insights von Google: Adresse eingeben, Ergebnis für Handy und Desktop ansehen.
- Search Console: Der Bericht „Core Web Vitals“ zeigt, welche Seiten Probleme haben, mit echten Daten Ihrer Besucher.
Achten Sie vor allem auf das Ergebnis für Mobilgeräte. Das ist meist schlechter und für Google maßgeblich.
Die drei Core Web Vitals
| Wert | Bedeutet | Gut ist |
|---|---|---|
| LCP (Largest Contentful Paint) | Wann ist der größte Inhalt sichtbar? | unter 2,5 Sekunden |
| INP (Interaction to Next Paint) | Wie schnell reagiert die Seite auf Klicks? | unter 200 Millisekunden |
| CLS (Cumulative Layout Shift) | Springt der Inhalt beim Laden? | unter 0,1 |
10 Maßnahmen
1. Bilder verkleinern und modern speichern
Der häufigste Grund für langsame Seiten. Bilder sollten nicht größer sein als nötig und in modernen Formaten wie WebP oder AVIF ausgeliefert werden. Ein Foto vom Handy hat oft 5 MB, nötig sind meist unter 200 KB.
2. Bilder erst laden, wenn sie gebraucht werden
Bilder weiter unten auf der Seite werden mit „lazy loading“ erst geladen, wenn jemand hinscrollt.
3. Bildgrößen angeben
Wenn Breite und Höhe bekannt sind, springt der Inhalt beim Laden nicht. Das verbessert den CLS-Wert.
4. Schriften lokal und sparsam
Extern geladene Schriften kosten Zeit und sind datenschutzrechtlich heikel. Laden Sie Schriften vom eigenen Server, und nur die Schnitte, die Sie wirklich nutzen. Noch schneller: Systemschriften.
5. Plugins aufräumen
Bei WordPress bremsen Plugins oft am meisten. Jedes Plugin lädt eigene Skripte und Stile. Entfernen Sie alles, was nicht gebraucht wird.
6. Externe Skripte reduzieren
Chat-Widgets, Tracking, Social-Media-Einbindungen und eingebettete Karten laden viel Code von fremden Servern. Jedes einzelne kostet Ladezeit.
7. Caching nutzen
Einmal geladene Dateien sollten im Browser zwischengespeichert werden, damit der nächste Seitenaufruf schneller ist.
8. Ein schnelles Hosting wählen
Billiges Hosting auf überfüllten Servern bremst jede Seite. Ein Content Delivery Network (CDN) liefert Ihre Seite von einem Server in der Nähe des Besuchers aus.
9. Statische Seiten statt Datenbank
Bei klassischen Systemen wird jede Seite bei jedem Aufruf neu zusammengebaut. Statische Websites liegen fertig bereit und sind deshalb besonders schnell. So baue ich meine Websites.
10. Weniger ist mehr
Slider, Animationen, Hintergrundvideos: vieles davon sieht gut aus, lenkt aber ab und bremst. Eine klare Seite mit gutem Foto und guter Überschrift wirkt meist besser.
Wann sich ein Relaunch mehr lohnt als Optimieren
Wenn eine Website auf einem alten Baukasten oder einem WordPress mit Dutzenden Plugins läuft, stößt Optimierung oft an Grenzen. Dann ist ein Neubau auf schlanker Technik häufig günstiger als stundenlange Feinarbeit, und das Ergebnis ist dauerhaft schnell. Mehr dazu: Website-Relaunch.
Häufige Fragen
Wie schnell sollte eine Website laden?
Der wichtigste Inhalt sollte auf dem Handy in unter 2,5 Sekunden sichtbar sein. Schneller ist besser.
Beeinflusst die Ladezeit mein Google-Ranking?
Ja, als einer von vielen Faktoren. Wichtiger ist oft der indirekte Effekt: Besucher bleiben länger und fragen eher an.
Kann ich die Ladezeit selbst verbessern?
Bilder verkleinern und unnötige Plugins entfernen können Sie oft selbst. Für Hosting, Caching und Technik lohnt sich Unterstützung.
Ihre Website ist langsam? Ich schaue sie mir an und sage Ihnen, ob Optimieren oder Neubau sinnvoller ist. Erstgespräch anfragen.